Parkett — Informationen
Dessinvielfalt und Einsatzgebiete
Formate, Dessins, Muster und Holzfarben sind in einer grossen Vielzahl vorhanden und können nach Wunsch kombiniert werden. Der Phantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
Vom kleinformatigen Mosaikparkett über Schiffboden-Riemen bis hin zu sehr grossen, langen und breiten Brettern, sogenannten Landhausdielen, ist der Planer oder Bauherr frei in seinen Gestaltungswünschen. Parkett kann als Würfel, Riemen (Verlegeart englisch oder Schiffboden), Fischgrat, Tafeln mit Fries und Bordüre oder vielen anderen Dessins verlegt werden. Je nach Laufrichtung des Holzes oder der Parkettelemente kann dem Raum eine optische Note beigefügt werden. Es können auch verschiedene Holzarten mit unterschiedlichen Farben miteinander kombiniert werden.
Die Einsatzgebiete von Parkett sind vielfältig. Vom privaten Wohnbereich, über Büros, Schulzimmer bis zum stark frequentierten Restaurant oder Gemeindesaal eignet sich Parkett hervorragend als Bodenbelag. Bei der Auswahl ist neben der Härte vor allem auch auf die Strukturierung und das Verhalten des Holzes zu achten. Die Wahl der Oberflächenbehandlung, abgestimmt auf die Benutzungsart, ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor für die Dauerhaftigkeit eines Parkettbodens.
Renovierbarkeit
Parkett ist der einzige Bodenbelag, der teilweise oder ganz renoviert werden kann. Bei starken Beschädigungen können einzelne Parkettelemente ausgewechselt werden. Bei Fertigparkettelementen kann dies ohne Schleifen und Versiegeln geschehen. Aber auch die ganze Fläche kann jederzeit neu überarbeitet werden (Schleifen und neue Oberflächenendbehandlung).
Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer einer Oberflächenbehandlung von 10—15 Jahren erreichen alle Parkettböden das vom Schweizerischen Hauseigentümer Verband definierte Erwartungsalter von 40 Jahren.
Ein Boden aus der Natur
Holz lebt. Und das aus diesem natürlichen Werkstoff gefertigte Parkett ebenfalls. Je nach Klima kann es schwinden und kleine Fugen bilden (Trockenheit), oder sich ausdehnen (Feuchtigkeit). Wir empfehlen deshalb, ein möglichst konstantes Raumklima zu schaffen. Ideal ist eine Temperatur von 20—22°C bei mindestens 45—50% relativer Luftfeuchtigkeit Damit wird der Fugenbildung vorgebeugt und das Wohlbefinden der Menschen unterstützt. Eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit erreichen Sie durch Wasserverdunster an Heizkörpern, oder ganz sicher mit Luftbefeuchtungsgeräten.
Damit Ihre Freude am schönen Parkett ungetrübt bleibt, sollten Sie einige Ratschläge befolgen:
- · Ein Raumklima von 20—22°C bei mindestens 45—50% relativer Luftfeuchtigkeit.
- · Eine Vorlage (Matte) vor der Haustür, die Schmutz von den Schuhen zurückhält.
- · Filz unter Stuhlbeinen oder Kunststoffscheiben unter Möbeln, die vor groben Kratzern und Eindrücken schützen.
- · Regelmässige Behandlung (je nach Bedarf) mit einer geeigneten Parkettpflege.
- · Rechtzeitiges Nachversiegeln, um die Lebensdauer zu erhöhen.
- · Blumentöpfe mit Untersätzen versehen, damit kein Wasser aufs Parkett gelangt.
- · Keine Scheuermittel einsetzen.
- · Das Hereintragen von Sand und/oder Steinchen vermeiden.
- · Keine Nassreinigung.
- · Zum Reinigen niemals Stahlspäne oder -wolle benutzen.
- · Keine Reinigungsmaschinen (Automaten) einsetzen.
- · Auf gar keinen Fall das Parkett mit einem Dampfreiniger behandeln.
Parkettoberflächen benötigen eine speziellen Pflage. Fragen Sie uns.
Hersteller-Links
- · Weitzer Parkett
- · Guignard
- · Bauwerk
- · Mafi
- · Boen

Referenzen
- · Referenzen Parkett 2009/2010 (PDF)
- · Referenzen Parkett 2007/2008 (PDF)
- · Referenzen Parkett 2006/2007 (PDF)
- · Referenzen Parkett 2005/2006 (PDF)
- · Referenzen Parkett 2004/2005 (PDF)
- · Referenzen Parkett 2003/2004 (PDF)